Wie kommt eigentlich die Füllung in eine Praline?

Am Montag, den 16.12.2019, fand für die JuMPs des Marketing-Clubs Bergisch Land ein Pralinenkurs statt. In der La Petite Confiserie in Wuppertal haben sich ein paar Clubmitglieder getroffen, um unter der Anleitung von Julia Bottler selbst Pralinen herzustellen.

Letztes Jahr gab es, passend zur Jahreszeit, leckere Kekse in den unterschiedlichsten Variationen. Dieses Mal sollte es etwas für Fortgeschrittene sein und so unschuldig so eine Praline auch aussehen mag: Die Herstellung hat es in sich. Ausgerüstet mit Kakao und Kaltgetränken ging es also wieder in die Backstube der La Petite Confiserie, die bereits im letzten Jahr durch das liebevoll gestaltete Ambiente und die lockere Art von Inhaberin Julia Bottler überzeugt hatte.

Auf den ersten Blick kam ein bisschen Ernüchterung auf, denn im Vergleich zum letzten Mal standen nur wenige Zutaten bereit und auch die Menge ließ alle Beteiligten etwas stutzen. Denn für die zwei Variationen "Vanille Trüffel" und "Honig Zimt–Trüffel" brauchte es im Prinzip nur drei Zutaten. Das sah doch erst mal recht einfach aus.

Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es dann ans Eingemachte: Sahne und Schokolade schmelzen und mit den jeweiligen Aromen wie Honig und Zimt abschmecken. Schon beim ersten Probieren war klar: Geschmacklich braucht es auch nicht mehr, die Füllungen waren schon traumhaft lecker. Diese wurden dann mit viel Fingerspitzengefühl in die bereitgestellten Hohlkörper gefüllt. Im Umgang mit der Spritztüte zeigte sich erstmalig, dass die Pralinenherstellung gar nicht so einfach ist. Während die Vanillefüllung recht flüssig und daher leichter zu verarbeiten war, musste die andere Gruppe schon mit ein bisschen mehr Druck arbeiten. Danach wurden alle Hohlkörper noch mit einem Klecks Schokolade verschlossen und gekühlt, um sie anschließend zu verzieren.

Und spätestens jetzt wurde es tricky, denn auch wenn alle überaus gerne Schokolade essen, war niemandem klar, wie sensibel sie in der Verarbeitung sein kann. Die fertigen Hohlkörper sollten in geschmolzene Schokolade getaucht und danach verziert werden. Gar nicht so einfach, sie rechtzeitig mit speziellem Equipment wieder aus dem Topf zu fischen und zum Abkühlen vorsichtig, wie ein rohes Ei, aufs Gitter zu legen.

Und jetzt wurde es so richtig professionell, denn alle Teilnehmer konnten lernen, wie die unterschiedlichen Muster auf die Pralinen kommen, die jeder Praline das besondere Etwas verpassen. Diese Profitricks behalten wir aber für uns, wer es genauer wissen will, kann sicher auch mal einen Kurs in der La Petite Confiserie besuchen.

Die fertigen Prachtstücke wurden dann noch liebevoll in Tütchen verpackt und mit einer Schleife versehen und werden sicherlich noch als Geschenk an die Liebsten verteilt. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Julia Bottler, die die einzelnen Schritte wieder mit einer Engelsgeduld erklärt und allen Teilnehmern einen schönen Abend bereitet hat.

Fotos

Romy Faust und Lisa Nohl

Text

Lisa Nohl

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