Geburtstagsparty mit dem Thermomix

Es war eine denkwürdige Jahresauftaktveranstaltung des Marketing-Clubs Bergisch Land am 25. Januar in der Historischen Stadthalle zu Wuppertal. Rund 200 Mitglieder und Gäste feierten im Mendelssohn Saal nicht nur das 40-jährige Bestehen ihres Clubs, sondern ehrten zugleich Vorwerk, dessen Produktsparte Thermomix im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Marketingpreis ausgezeichnet wurde.

Club-Präsident Erich Giese freute sich bei seiner Begrüßung darüber, diese beiden Anlässe „in Wuppertals bester Stube“ zu feiern. Auch Prof. Dr. Tobias Langner, Lehrstuhlinhaber für Marketing an der Bergischen Universität, sprach von einem besonderen Ereignis. In seiner Laudatio würdigte Langner die herausragende Marketingstrategie für den Thermomix, für die Vorwerk völlig zu Recht den „Oscar des Marketings“ erhalten habe. Mit Relevanz, Differenzierung vom Wettbewerb und Innovation habe Vorwerk es geschafft, den Bekanntheitsgrad des Thermomix auf 90 Prozent zu steigern – von denen 40 Prozent gerne einen hätten. Und diejenigen, die schon einen besäßen, hätten das Küchenwunder zu einem festen Bestandteil ihres Lebens gemacht. Das zeigten die begeisterten Kundenreaktionen in den Foren, wo gar von Liebe die Rede sei. Langner schloss seine Lobrede mit einem anerkennenden „Gut gemacht!“

Angefangen habe die Erfolgsgeschichte mit dem VM 2000 im Jahr 1971, so Dr. Stefan Hilgers, Vorwerk-Produktmanager für den Thermomix. 1998 habe man die Entwicklung des TM31 begonnen. Die besonderen Herausforderungen für die Ingenieure seien die Entwicklung des Motors, der Heizfunktion und des Messers gewesen – „und immer läuft alles ganz anders als gedacht“, erinnert sich Hilgers. 2004 kam das Ergebnis auf den Markt – und verkaufte sich bis 2014 mehr als fünf Millionen Mal. Das Nachfolgemodell TM5 ist dagegen internetfähig und soll die Küchenarbeit noch weiter erleichtern. Beiden gemeinsam sei jedoch eines, so Hilgers: „Sie sind mit Leidenschaft und Emotion gemacht.“

Das „iPhone aus Wuppertal“

„Der Thermo ist meine rechte Hand“, gab der selbsternannte „Thermomix-Jünger“ und bekannte Fernsehkoch Andreas Hülsmann zu. Seinen TM5 nutzt er in der Profiküche für Suppen, Cremes, Pasten oder Schäume – als „Beikoch“, der ihm viel Arbeit abnehme. Vor allem aber entwickelt Hülsmann mit dem „iPhone aus Wuppertal“ immer wieder neue Rezepte.

Für Andreas Friesch, Vorstand der Sparte Thermomix, steht das Gerät für „eine Revolution in der Küche“. Die persönliche Beratung sei wichtig – und nur bei solchen Terminen kann man den Thermomix erstehen, denn er wird ausschließlich direkt vertrieben. Dafür sorgen mehr als 13.000 meist Repräsentantinnen allein in Deutschland, allesamt selbst eingefleischte Thermomix-Fans. Friesch befürwortet die Digitalisierung, „aber nur da, wo sie sinnvoll ist“.

880 Euro für Aktion Kindertal

Verena Lütke Uhlenbrock, Head of Marketing für den Thermomix, beschrieb in ihrem Vortrag die Marketingstrategie rund um die Maschine. Sie reicht vom Portal Cookidoo mit tausenden Rezepten über die offizielle Online-Community „Rezeptwelt“ bis hin zu den verschiedenen Social-Media-Kanälen. Für die Offline-Community gibt es das Thermomix-Magazin und Kochbücher, Kochkurse und Events für Kunden wie Mitarbeiter. Partnerschaften, beispielsweise mit der Sylter „Sansibar“, Dr. Oetker oder Sterneköchen wie Nils Henkel, sind ebenfalls Teil des Marketings.

Trotz der vielen Vorträge blieb noch Zeit für Fragen an die Referenten, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends kam, nämlich der Verlosung eines Thermomix TM5. Gewonnen hat ihn Wolf-Nicolas Henkels. Er war jedoch nicht der einzige Gewinner, denn der Erlös aus dem Verkauf der Lose, insgesamt 880 Euro, ging in Gänze an die Aktion Kindertal e. V.

Im Anschluss durften die Anwesenden die kulinarischen Köstlichkeiten probieren, die die Repräsentantinnen aus ihren Thermomix-Geräten gezaubert hatten.

Datum

Donnerstag, 25.01.2018

Thema

Von der Küchenmaschine zum Lebensgefühl – Wie der Thermomix die deutschen Küchen eroberte: Ein Erlebnisabend in fünf Akten zu Ehren des Preisträgers des Deutschen Marketing Preises

Referenten

  • Dr. Stefan Hilgers, Produktmanager Vorwerk Thermomix
  • Andreas Hülsmann, Koch und Fernsehkoch
  • Prof. Dr. Tobias Langner, Lehrstuhl für Marketing
  • Andreas Friesch, Vorstand VorwerkThermomix
  • Verena Lütke Uhlenbrock, Head of Marketing Vorwerk Thermomix

Club-Abend

Eine starke Community blickt zurück auf vier Jahrzehnte fruchtbares Networking, spannende Veranstaltungen und wertvollen Erfahrungsaustausch – der Marketing-Club Bergisch Land feiert im Jahr 2018 seinen 40. Geburtstag! Dieses bedeutsame Jubiläumsjahr wollen wir mit einer außergewöhnlichen Veranstaltung beginnen.

Wir freuen uns daher sehr, diesen Anlass gemeinsam mit Ihnen und dem frisch gekürten Preisträger des Deutschen Marketing Preises 2017, dem Thermomix der Firma Vorwerk, zu feiern.

Seit 1883 steht die Traditionsmarke Vorwerk aus Wuppertal für Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit – sowie natürlich für ihren charakteristischen Direktvertrieb. Der Herausforderung, einer modernen und digitalisierten Gesellschaft gegenüber gestellt, sah sich Vorwerk zum Jahrtausendwechsel mit großen Herausforderungen konfrontiert. Durch mutige Managemententscheidungen und cleverer Produktrelaunches wie dem des Thermomix ist der Traditionsmarke ein fulminanter Wandel gelungen. Man kehrte endgültig zurück auf die Straße des Erfolgs: Das "iPhone aus Wuppertal" gilt inzwischen als Inbegriff der innovativen, designorientierten und zukunftsweisenden Marke. Belohnt wurde das Unternehmen – neben dem millionenfachen Verkauf des Thermomix – jüngst vom Deutschen Marketing Verband mit dessen höchster Auszeichnung „Deutscher Marketing Preis“ für den Thermomix.

Als besonderes Highlight verlosen wir an diesem Abend einen durch die Firma Vorwerk gesponserten Thermomix. Die Lose können vor Ort für 5 Euro pro Stück erworben werden. Der gesamte Erlös geht an die Aktion Kindertal e.V.

Location

Historische Stadthalle Wuppertal
Mendelssohnsaal
Johannisberg 40
42103 Wuppertal

Text

Peter ten Eicken

Fotos

Andreas Fischer, Vok Dams, Nils von der Crone

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